Mojca Gal studierte Violine an der Akademie für Musik in Ljubljana, Hochschule der Künste Bern und an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie spielt u.A. in den Ensembles Ad Fontes, Arabesque, Grenzklang Barockensemble, Musica Cubicularis, Instrumentalensembles von Basler Madrigalisten und Ensemble Orlando, Kammerorchestern die Freitagsakademie Bern, Neues Mannheimer Orchester, Opéra de l’Impératrice Payerne. Unter Diskographie wären zu erwähnen: Pregon del cantante vagabundo (Ars Productions), Secret Charms (Coviello), Army of Generals (Das neue Mannheimer Orchester).
Thys Grobelnik studierte Cembalo und Orgel in Österreich sowie Cembalo und Ensembleleitung an der Schola Cantorum Basiliensis. Er hat sich auf französische Musik und Instrumente der Zeit von 1650 bis 1750 spezialisiert, ein Thema, zu dem er regelmäßig Vorträge hält und Artikel veröffentlicht. Neben seiner Tätigkeit als Cembalist bei internationalen Konzerten und als Cembalolehrer arbeitet er seit einem Jahr in der Cembalobauwerkstatt von Thomas Steiner in Basel, wo er sich auch auf den historischen Instrumentenbau und die Restaurierung von Originalinstrumenten spezialisiert hat.
Marie Delorme studierte zeitgenössischen Tanz am CRR in Chalon-sur-Saône, Tontechnik am CNSMD in Paris, Traversflöte an der HEM in Genf, Renaissanceflöte und Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis.
Ihre künstlerische Tätigkeit konzentriert sich vor allem auf das Repertoire der Renaissance und des Barock, Tanzmusik, Vokalmusik, irische und traditionelle Musik. 2019 gründete sie zusammen mit Thys Grobelnik das Basler Ensemble Les Esprits Libres und arbeitete mit den Soirées Amusantes an der Rekonstruktion von Salons des 18. Jahrhunderts. Seit 2023 leitet sie als Musikerin und Tanzlehrerin Renaissance-Bälle. Außerdem macht sie Aufnahmen für Labels für Alte Musik.
Seit 2025 unterrichtet sie in verschiedenen interdisziplinären Kontexten, arbeitet in einer Orgelbauwerkstatt mit Holz, Leder und Pergament, bildet sich im Kulturmanagement weiter und tritt mit den Ensembles Polhymnia, Tissage, Choeur3, Les Esprits Libres und Les Soirées Amusantes bei Konzerten und Bällen auf.
(Photo: Gregoire Fillion)
Konstanze Waidosch wuchs in einem Geigen- und Lautenbauerhaushalt im ländlichen Niederbayern auf und wurde schon früh mit der Geschichte und den Geschichten alter Musikinstrumente vertraut gemacht. Sie studierte Barockcello und Viola da Gamba an der Hochschule für Künste Bremen sowie am Conservatorium van Amsterdam (NL) bei Viola de Hoog, Prof. Hille Perl und Mieneke van der Velden.
Als Continuospielerin und Solistin erforscht sie die Klangfarben verschiedener Bass- und Tenor-Instrumente, darunter Basse de Violon und das fünfsaitige Violoncello Piccolo.
Ihre Vielseitigkeit zeigt sich in ihrer Tätigkeit als Mitglied und Gastmusikerin bei renommierten Ensembles wie dem Amsterdam Baroque Orchestra, der Academia Montis Regalis, der Collegium Vocale Gent Academy, dem Händelfestspielorchester Halle, der Nieuwe Philharmonie Utrecht, dem Bremer Barockorchester, dem Göttinger Barockorchester, dem Elbipolis Barockorchester Hamburg und ihrem eigens gegründeten und mehrfach preisgekrönten Ensemble Marsyas Baroque. Ihr Repertoire umfasst Musik vom frühen 17. Jahrhundert bis hin zur Romantik.
Als leidenschaftliche Pädagogin war Konstanze Waidosch als Lehrbeauftragte für Barockcello an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg tätig und gibt deutschlandweit Kurse für Alte Musik.
(Foto: Theresa Pewal)