Rafaela Salgado
Cembalo
Rafaela Salgado hat mit verschiedenen Ensembles und Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Orquestra Barroca Casa da Música, Collegium Marianum Prag, Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música, FrauMusika Orchester sowie die Orquestra de Câmara Portuguesa, unter der Leitung von Dirigenten wie Laurence Cummings, Andrea Marcon, Christian Zacharias, Nils Schweckendiek u. a.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie zu mehreren renommierten europäischen Festivals für Alte Musik, darunter die Tournee 2025/26 des Festival Oude Muziek Utrecht, das Resonanzen-Festival im Wiener Konzerthaus, das MA Festival Brugge, das Bachfest Leipzig, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, Fel!x Originalklang in der Kölner Philharmonie, das Festival de Printemps von Les Arts Florissants sowie die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
Mit verschiedenen Ensembles wurde sie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter beim International Van Wassenaer Competition mit dem zweiten und dritten Preis, mit dem Sonderpreis Wiener Konzerthaus beim Internationalen H.I.F. Biber-Wettbewerb 2023, dem Publikumspreis beim XXIV. Biagio-Marini-Wettbewerb 2023, dem Publikumspreis beim Göttingen Händel Competition 2024, u.a.
Sie absolvierte ihr Bachelorstudium in Alter Musik am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo sie bei Jacques Ogg (Cembalo) sowie Patrick Ayrton (Generalbass und Improvisation) studierte. 2020 zog sie nach Basel, um an der Schola Cantorum Basiliensis zu studieren, wo sie ihren Master in Interpretation unter der Leitung von Andrea Marcon abschloss. 2024 beendete sie zudem den Masterstudiengang „Generalbass und Ensembleleitung“ in der Klasse von Jörg-Andreas Bötticher.
Konstanze Waidosch wuchs in einem Geigen- und Lautenbauerhaushalt im ländlichen Niederbayern auf und wurde schon früh mit der Geschichte und den Geschichten alter Musikinstrumente vertraut gemacht. Sie studierte Barockcello und Viola da Gamba an der Hochschule für Künste Bremen sowie am Conservatorium van Amsterdam (NL) bei Viola de Hoog, Prof. Hille Perl und Mieneke van der Velden.
Marie Delorme studierte zeitgenössischen Tanz am CRR in Chalon-sur-Saône, Tontechnik am CNSMD in Paris, Traversflöte an der HEM in Genf, Renaissanceflöte und Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis.
Thys Grobelnik studierte Cembalo und Orgel in Österreich sowie Cembalo und Ensembleleitung an der Schola Cantorum Basiliensis. Er hat sich auf französische Musik und Instrumente der Zeit von 1650 bis 1750 spezialisiert, ein Thema, zu dem er regelmäßig Vorträge hält und Artikel veröffentlicht. Neben seiner Tätigkeit als Cembalist bei internationalen Konzerten und als Cembalolehrer arbeitet er seit einem Jahr in der Cembalobauwerkstatt von Thomas Steiner in Basel, wo er sich auch auf den historischen Instrumentenbau und die Restaurierung von Originalinstrumenten spezialisiert hat.